Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM)

ICF-Modell. Die Aktivität ist das zentrale Element.

 

Funktionsmedizin ist ein zentraler Bestandteil des Fachgebiets der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin (PRM). PD Dr. Ranker ist habilitierter Facharzt für PRM und hat die Denkweise dieses Faches über viele Jahre verinnerlicht. Diese Herangehensweise übertragen wir bewusst in den allgemeinmedizinischen Schwerpunkt unserer Praxis.

Das Fundament der PRM-Denkweise ist die Fokussierung auf die Aktivität im täglichen Leben. Sie ist der zentrale Faktor für Lebensqualität und trägt wesentlich dazu bei, langfristige Gesundheitsrisiken zu reduzieren. Im ICF-Modell nimmt die Aktivität daher eine Schlüsselrolle ein.

Störungen von Haltung und Bewegung können Beschwerden, Verletzungen und Schmerzen verursachen und damit Aktivitäten im Alltag und im Beruf einschränken. Hinzu können weitere Erkrankungen, psychosoziale Belastungen, persönliche Ereignisse, genetische Faktoren oder Umweltfaktoren kommen. Häufig liegt keine einzelne Ursache vor; vielmehr wirken mehrere Einflussfaktoren zusammen und führen zu Funktionsdefiziten, die den Alltag beeinträchtigen.

Diese Zusammenhänge zu analysieren und funktionelle Ursachen zu erkennen, ist Kernkompetenz eines Facharztes für PRM. Die differenzierte Betrachtung des gesunden Bewegungssystems und das Identifizieren von Störungen stehen dabei im Mittelpunkt. Dabei berücksichtigen wir stets die individuellen Lebensumstände, Arbeitsbelastungen, persönlichen Beziehungen, genetischen Voraussetzungen und vorhandenen Erkrankungen.

Gemeinsam möchten wir persönliche und realistische Ziele definieren und diese Schritt für Schritt erreichen. Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Entscheidend ist dabei Ihre aktive und selbstbestimmte Teilhabe am täglichen Leben.

Wir kombinieren die Herangehensweise der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin mit der Allgemeinmedizin. In unseren Terminsprechstunden analysieren wir Ihre individuelle Situation durch Anamnese und Untersuchung, definieren Ziele und besprechen geeignete Therapieoptionen. Ein zentraler Bestandteil ist die aktive Einbindung unserer Patientinnen und Patienten: Eigenübungen, fundierte Erklärungen und Anleitung zur Selbsthilfe sind daher feste Bestandteile unseres Therapieansatzes.